Aktuelle Ausgabe
"Gute Vorsätze"...
In einer der letzten Ausgaben des vergangenen Jahres ist im Magazin der Süddeutschen Zeitung die märchenhafte aber wunderbarerweise wahre Geschichte einer Familie in Atlanta zu erfahren, die ihre „guten Vorsätze“, ein wenig von ihrem Reichtum an die Armen und Ärmsten abzugeben, in die Tat umsetzten. Sie trennten sich von ihrem luxuriösen Haus und wechselten in ein etwas einfacheres Gemäuer. Der „Umzug“ spielte einen Gewinn von über einer halben Millionen Euro ein. Das Geld wurde nach langen Familiendiskussionen und -Recherchen in mehrere Dutzend Dörfer Ghanas investiert. Plötzlich erhielten mehr als 30.000 Menschen, die unter der Armutsgrenze lebten, eine neue lebenswerte Zukunft durch Mikrokredite. Hannah und Kevin Salwen, die Kinder der Familie, haben inzwischen ein Buch über ihre Tat veröffentlicht, „The Power of Half“, in dem sie dazu aufrufen, ihrem Beispiel zu folgen. Es wird deutlich, dass sich die Salwens nicht als moderne Mutter Teresa verstehen und auch kein Gelübde abgegeben haben, die Hälfte ihres Besitzes an die Armen zu verteilen: „Wir haben nur die Hälfte von dem abgegeben, von dem wir mehr als genug hatten – von unserem Haus,“ sagt Kevin und zeigt damit, wie einfach es auch hierzulande sein könnte, wenn zum Beispiel die zehn Prozent der Deutschen, die im Besitz von mehr als 60 Prozent des gesamten Vermögens sind, sich nur von einem kleinen Teil ihres Überflusses trennt… Könnte das noch eine gute Idee für einen „guten Vorsatz“ sein? Oder ist es nur ein Wunsch? Auf jeden Fall ist es – selbst im Vorwort einer Rezeptzeitschrift – nicht verkehrt, ein Beispiel zu geben, wie man dem eigenen Leben ein wenig mehr Sinn geben kann. Denn das haben Hannah und Kevin vor Allem aus ihrer Familienaktion gelernt: Wenn jeder von uns nur ein bisschen dazu beiträgt, sind Hunger und Armut auf dieser Welt so gut wie beseitigt. Also, was hindert uns daran?
In einer der letzten Ausgaben des vergangenen Jahres ist im Magazin der Süddeutschen Zeitung die märchenhafte aber wunderbarerweise wahre Geschichte einer Familie in Atlanta zu erfahren, die ihre „guten Vorsätze“, ein wenig von ihrem Reichtum an die Armen und Ärmsten abzugeben, in die Tat umsetzten. Sie trennten sich von ihrem luxuriösen Haus und wechselten in ein etwas einfacheres Gemäuer. Der „Umzug“ spielte einen Gewinn von über einer halben Millionen Euro ein. Das Geld wurde nach langen Familiendiskussionen und -Recherchen in mehrere Dutzend Dörfer Ghanas investiert. Plötzlich erhielten mehr als 30.000 Menschen, die unter der Armutsgrenze lebten, eine neue lebenswerte Zukunft durch Mikrokredite. Hannah und Kevin Salwen, die Kinder der Familie, haben inzwischen ein Buch über ihre Tat veröffentlicht, „The Power of Half“, in dem sie dazu aufrufen, ihrem Beispiel zu folgen. Es wird deutlich, dass sich die Salwens nicht als moderne Mutter Teresa verstehen und auch kein Gelübde abgegeben haben, die Hälfte ihres Besitzes an die Armen zu verteilen: „Wir haben nur die Hälfte von dem abgegeben, von dem wir mehr als genug hatten – von unserem Haus,“ sagt Kevin und zeigt damit, wie einfach es auch hierzulande sein könnte, wenn zum Beispiel die zehn Prozent der Deutschen, die im Besitz von mehr als 60 Prozent des gesamten Vermögens sind, sich nur von einem kleinen Teil ihres Überflusses trennt… Könnte das noch eine gute Idee für einen „guten Vorsatz“ sein? Oder ist es nur ein Wunsch? Auf jeden Fall ist es – selbst im Vorwort einer Rezeptzeitschrift – nicht verkehrt, ein Beispiel zu geben, wie man dem eigenen Leben ein wenig mehr Sinn geben kann. Denn das haben Hannah und Kevin vor Allem aus ihrer Familienaktion gelernt: Wenn jeder von uns nur ein bisschen dazu beiträgt, sind Hunger und Armut auf dieser Welt so gut wie beseitigt. Also, was hindert uns daran?